Liberal · Europäisch · Zukunftsfähig

Österreich braucht
eine klare Richtung.

Weniger Stillstand, mehr Mut zu Reformen. Hier findest du die aktuelle Hochrechnung und den Mandatsrechner — und eine ehrliche Frage: Stimmt die Richtung gerade wirklich?

Eine private Initiative von Manuel Oberreiter · UNOS Tirol · im Sinne von NEOS

Aktuelle Hochrechnung

Sonntagsfrage zur Nationalratswahl · Stand:
Quelle: — Umfragen sind Momentaufnahmen, keine Prognosen.

Daraus resultierende Sitzverteilung (183 Mandate)

Berechnung nach D’Hondt auf Bundesebene (vereinfacht), 4%-Sperrklausel.

100%-Mandatsrechner

Zieh an den Reglern und sieh live, wie sich die 183 Nationalratsmandate verteilen. Die Regler gleichen sich automatisch auf 100 % aus (Rest → „Sonstige“). Parteien unter 4 % ziehen — ohne Grundmandat — nicht in den Nationalrat ein.

* 4%-Sperrklausel. Parteien darunter erhalten (ohne Grundmandat) keine Mandate.

Sitzverteilung (183 Mandate)

Koalitions-Prüfung

Wähle Parteien aus, um zu sehen, ob sie gemeinsam mindestens 92 Mandate erreichen:

Berechnung: D’Hondt-Verfahren (Höchstzahlverfahren) auf Bundesebene. Das amtliche Wahlsystem verteilt Mandate in drei Ermittlungsverfahren (Regional-, Landeswahlkreise, Bundesebene) — die Abweichung zur vereinfachten Rechnung beträgt in der Regel nur wenige Mandate.

Meine Meinung

Persönlicher Kommentar · Manuel Oberreiter · 08.10.2026

Die Richtung stimmt. Oder?

Es hat etwas Bitter-Ironisches: Diese Seite heißt „Die Richtung stimmt.“ — aber wer auf die aktuellen Zahlen schaut, sieht, dass gerade wenig stimmt. Die FPÖ liegt erstmals bei 41 Prozent und ist damit stärker als die gesamte Bundesregierung. ÖVP, SPÖ und NEOS bringen es zusammen gerade noch auf 40 Prozent.

Die SPÖ hat vorgemacht, wie man eine Partei an die Wand fährt. Pamela Rendi-Wagner wurde 2023 mit rund 21 Prozent aus dem Amt gejagt — kein Glanzwert, aber solide. Seitdem zerlegt sich die Partei in internen Machtkämpfen und steht heute bei 12 bis 14 Prozent. Die Lehre daraus: Wer eine Führung mit ordentlichen Werten zum Teufel jagt, darf sich über den freien Fall nicht wundern.

Und wir NEOS? Wir sollten daraus lernen, statt es nachzumachen. Wir sind als kleinster Partner in diese Regierung gegangen, um zu gestalten. Aber im Moment werden wir für die Kompromisse abgestraft, ohne die Erfolge für uns verbuchen zu können — fast halbiert seit der Wahl 2024. Wenn wir so weitermachen, stellen wir bald nicht mehr die Frage, ob die Richtung stimmt — sondern nur noch, wer den Scherbenhaufen zusammenkehrt.

Freiheit, Fortschritt und Verantwortung waren der Grund, warum es NEOS braucht. Genau deshalb darf NEOS nicht zur Fußnote dieser Koalition werden.